Drug-Checking-Angebot soll gestärkt werden
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Das Drug-Checking-Angebot soll angesichts der Verbreitung neuer Produkte gestärkt oder sogar ausgebaut werden. Es hat sich als Instrument mit vielen Vorteilen bewiesen.
Bern. Zu den Vorteilen, die das Drug-Checking-Angebot bietet, zählt laut Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass es die Kenntnisse der Konsumenten neuer gefährlicher Drogen verbessere, zur Änderung von Risikoverhalten beitrage, dabei helfe, einen problematischen Konsum zu erkennen, und den Zugang zu Unterstützungsmassnahmen erleichtere. Ausserdem liefere es wertvolle Daten zum Markt für illegale Substanzen in der Schweiz.
Auch deswegen, vor allem aber in Anbetracht dessen, dass zuletzt mehr neue und gefährliche psychoaktive Substanzen verbreitet wurden, soll dem Willen des Bundesrats folgend das Angebot gestärkt oder sogar ausgebaut werden. Derzeit ist es an verschiedenen festen Standorten erhältlich, aber auch in Clubs oder auf Festivals.
Eingeführt wurde das Drug Checking Ende der 1990er-Jahre als Instrument der Schadensminderung im Rahmen der Vier-Säulen-Drogenpolitik der Schweiz. Als solches hat es sich nach und nach bewiesen. Zu den vier Säulen gehören neben der Schadensminderung noch die Prävention von Drogenkonsum, die Schaffung von Therapieangeboten und die Repression. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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