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Dringliche Warnung zum Welt-Tuberkulose-Tag

Ein drastischer Rückgang bei Entwicklungshilfegeldern könnte den Fortschritt im Kampf gegen Tuberkulose gefährden. Laut WHO steht die Versorgung in mehreren Ländern vor dem Kollaps.

Genf. Anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tags am 24. März hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Warnung ausgeschickt. Weltweit würden finanzielle Hilfsmittel zurückgehen, was die Tuberkulose-Programme in – vor allem ärmeren – Ländern gefährde. Die USA haben unter Präsident Donald Trump Milliarden Dollar an verschiedenen Hilfsgeldern eingefroren, was auch jene für den Kampf gegen Tuberkulose (TBC) betrifft. Aber auch andere Länder wie Grossbritannien und Deutschland haben Einsparungen in der Entwicklungshilfe angekündigt. Schon 2023 stand nur ein Viertel der nach Angaben der WHO benötigten Mittel im Umfang von 22 Milliarden Dollar für die TBC-Bekämpfung zur Verfügung – mittlerweile drohe in 27 Ländern der Kollaps der Tuberkulose-Versorgung.

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