Digitalisierung für bessere Patientenversorgung
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Eine Gesetzesänderung ermöglicht es, die Digitalisierung in der Patientenversorgung voranzutreiben. Sie wird vor allem rund um die Medikamentenabgabe Verbesserungen bringen.
Bern. Erst wurden die Bedürfnisse der Patienten, der Krankenversicherer und Leistungserbringer erhoben. Dann beschloss der Bundesrat, Teile des Heilmittelgesetzes so zu ändern, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen im Sinn der Befragten vorangetrieben werden kann. Die vorgesehenen Änderungen wurden bereits von der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) begutachtet und für gut befunden. Verbesserungen wird die Gesetzesänderung rund um die Medikamentenabgabe bringen, erklärt die SGK-N, vor allem werden sie die Medikationssicherheit erhöhen.
So ist geplant, einen verbindlichen elektronischen Medikationsplan für Patienten einzuführen. Dieser soll dazu dienen, den Austausch von Informationen zwischen den Gesundheitsfachpersonen zu verbessern, Fehler zu reduzieren und Wechselwirkungen zwischen Medikamenten rasch zu erkennen. Rezepte für Arzneimittel sollen in Zukunft grundsätzlich elektronisch ausgestellt und eingelöst werden. Zudem werden Spitäler dazu verpflichtet, in der Kinderheilkunde elektronische Systeme zur Berechnung von Arzneimitteldosierungen zu nützen.
Die SGK-N merkte noch an, dass die geplanten Digitalisierungsmassnahmen gut auf die laufenden Digitalisierungsprojekte im Gesundheitswesen wie DigiSanté und das elektronische Patentendossier abgestimmt und Doppelspurigkeiten vermieden werden müssen. (sst)
Quelle: Schweizerischer Bundesrat
Das könnte Sie auch interessieren:
Grosse Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem
Der aktuelle STADA Health Report zeigt: Viele Schweizer sind mit dem Gesundheitssystem sehr zufrieden und meinen, es gehöre zu den weltweit besten.
US-Pharmapolitik birgt Milliardenrisiken für die Schweiz
Die Entwicklungen in den USA könnten das Wachstum der Schweizer Pharmaindustrie langfristig deutlich bremsen. Eine Szenarioanalyse zeigt einen drastischen Verlust an Wertschöpfung bis ...
Kommt bald Warnung vor Paracetamol in der Schwangerschaft?
Eine Studie zeigte, dass die Einnahme des Wirkstoffs in der Schwangerschaft womöglich die Fruchtbarkeit und den Zeitpunkt der Menopause bei Töchtern beeinflusst.