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Daten-Puzzle bei Demenzpatient:innen

In der Schweiz werden keine systematischen Daten über Demenz gesammelt. Ein aktueller obsan-Bericht will Licht ins Dunkel bringen: Musterverläufe werden rekonstruiert und die Inanspruchnahme des Gesundheitssystems ausgewertet.

Neuchâtel. Demenz ist eine schwere und häufige Erkrankung. In der Schweiz sind rund 156 900 Personen davon betroffen. Systematisch aufgearbeitete Daten fehlen dennoch. Eine Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (obsan) will nun Licht ins Dunkel bringen. Angestossen wurde die Arbeit von der Nationalen Plattform Demenz und in weiterer Folge vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) beauftragt. Das Ziel: Mittels Bestandesaufnahme und Auswertung bestehender Datenbanken sollen verfügbare Informationen über Demenzpatient:innen zusammengetragen, in der Folge typische Behandlungsabläufe rekonstruiert und daraus Hinweise abgeleitet werden, wie diese Patient:innengruppe das Gesundheitssystem in Anspruch nimmt.

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