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CT-Scans als Treiber für Strahlenbelastung

Neueste Daten aus der Schweiz zeigen die durchschnittliche Strahlenbelastung pro Kopf durch diagnostische Untersuchungen mit ionisierender Strahlung.

Bern. Wie gross ist die Strahlenbelastung durch bildgebende Verfahren in der medizinischen Versorgung? Neue, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichte Daten zeigen: Im Jahr 2023 wurden in der Schweiz insgesamt 12,9 Millionen diagnostische Untersuchungen unter Verwendung von ionisierender Strahlung durchgeführt, was 1443 Untersuchungen pro 1000 Einwohner:innen entspricht. Dies führt zu einer durchschnittlichen Strahlenbelastung von 1,69 Millisievert pro Kopf, was im Vergleich zu 2018 einen Anstieg von 13 Prozent bedeutet. Grund dafür ist vor allem eine starke Zunahme der Computertomografien (CT), deren Anzahl von 135 auf 207 pro 1000 Einwohner:innen stieg. Allerdings: Ein Wechsel der Erhebungsmethodik zur Anzahl durchgeführter CT-Untersuchungen erschwert Vergleiche über die Zeit. Wendet man die Methode von 2023 auf die Erhebung 2018 an, zeigt sich: Die tatsächliche Strahlenbelastung 2018 lag bereits auf dem heutigen Niveau.

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