Bald dürfen mehr Menschen Blut spenden
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Die Blutspendegesellschaft des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) führt neue Blutspenderegeln ein. Dadurch dürfen bald mehr Menschen Blut spenden.
Bern. Mit 1. Februar treten vier neue Blutspenderegeln in Kraft, die zur Folge haben, dass mehr Menschen Blut spenden dürfen. So etwa auch Menschen, die eine Bluttransfusion erhalten haben, und zwar unabhängig davon, in welchem Land die Transfusion erfolgte. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass die Transfusion vier Monate zurückliegt. Die zweite Gruppe von Menschen, die bald zu Blutspendern werden können, sind jene, die sich zwischen 1980 und 1996 im Vereinigten Königreich (UK) aufgehalten haben. Sie waren bisher dauerhaft von der Möglichkeit zu spenden ausgeschlossen, da in der fraglichen Zeit im UK der Rinderwahnsinn wütete, der bei Menschen zur Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) mit dem Risiko für eine Übertragung durch Blut führte.
Ab Februar ihr Blut spenden dürfen weiters Menschen nach neurochirurgischen Eingriffen, wenn der Eingriff in der Schweiz erfolgte und nach einer Wartefrist von zwölf Monaten. Die vierte Gruppe möglicher neuer Blutspender sind Menschen, die nach 1993 in der Schweiz ein Zahnimplantat erhalten haben, dies je nach Schwere des Eingriffs nach einer Wartefrist von zwei Wochen.
Die neuen Regeln werden aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und einer verbesserten Datenlage sowie internationaler Entwicklungen eingeführt. (sst)
Quelle: Blutspende SRK Schweiz AG
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