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Arzneimittelhersteller im Visier von Donald Trump

US-Präsident Donald Trump macht weiter Druck auch auf den Arzneimittelsektor: Neben der Sorge wegen Zöllen wird der Impfstoffbereich gekürzt und Firmen, die Gleichstellungsprogramme haben, werden bedroht.

WASHINGTON/BASEL. US-Präsident Donald Trump hat wie erwartet Zölle gegen nahezu die ganze Welt angedroht und schliesst auch weiterhin die Pharmabranche nicht aus. Parallel rückt der Impfstoffbereich immer mehr ins Visier der US-Regierung. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., der wiederholt Fehlinformationen über Impfstoffe verbreitet hat, kündigte Anfang dieser Woche Pläne zur Umgestaltung der US-Gesundheitsbehörden an, einschliesslich der Streichung von 10 000 Posten. Die «New York Times» berichtete wiederum, dass die US-Regierung plane, ihre Mittel für die Impfallianz Gavi zusammenzustreichen. Gavi ist ein öffentlich-privates Bündnis für die Versorgung von Entwicklungsländern mit Impfstoffen. Dazu bringt es die Regierungen von Industrie- und Entwicklungsländern sowie andere Partner wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF, die Weltbank, Impfstoffhersteller und Nichtregierungsorganisationen wie die Stiftung von Bill und Melinda Gates zusammen.

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