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Alzheimerentscheidung in der Schweiz noch offen

Nachdem die Europäische Arzneimittelagentur EMA einem in den USA zugelassenen Alzheimermedikament die Zulassung verwehrt hat, sind viele Fragen offen.

Amsterdam. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat sich für viele Expert:innen überraschend gegen eine Zulassung des Alzheimerwirkstoffs Lecanemab ausgesprochen. Das Risiko schwerer Nebenwirkungen des Antikörpers sei höher zu bewerten als die erwartete positive Wirkung, teilte die EMA in Amsterdam mit. Dabei verwies die Behörde insbesondere auf mögliche Wassereinlagerungen und Blutungen im Gehirn von Menschen, die mit dem Präparat behandelt werden. Daher muss eine Therapie regelmässig mit Untersuchungen per MRT kontrolliert werden. Der zuständige Ausschuss der EMA entschied, dass «der beobachtete Effekt des Präparats beim Abbremsen des kognitiven Verfalls das Risiko von ernsthaften Nebenwirkungen (…) nicht aufwiegt».

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