Aktionsplan für Katastrophenmedizin in Arbeit
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
Der Bundesrat hat auf Basis des Berichts über die Neuausrichtung des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) die weiteren Schritte für die Ausarbeitung eines nationalen Aktionsplans für Katastrophenmedizin gesetzt.
Bern. Der Bundesrat unterstützt die Neuausrichtung und Umbenennung des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) in KATAMED, den Nationalen Verbund Katastrophenmedizin, und hat die zuständigen Stellen beauftragt, die Arbeiten fortzusetzen. Dies mit dem Ziel, bis Ende 2026 einen Aktionsplan zum KATAMED vorzulegen. Dieser soll Bund, Kantonen und Gesundheitsakteuren helfen, Ausnahmesituationen im Gesundheitswesen koordiniert anzugehen.
Der Aufgabenbereich des KATAMED-Verbundes umfasst die Bewältigung von Grossereignissen, Katastrophen, Notlagen und bewaffneten Konflikten, die mehrere Kantone, die ganze Schweiz oder das grenznahe Ausland betreffen, die eine grosse Anzahl von Patient:innen zur Folge haben oder die besonders schwerwiegende gesundheitliche Folgen verursachen. Der Aktionsplan, der bis Ende 2026 vorliegen soll, hat dabei zum Ziel, die Ausarbeitung konkreter Massnahmen, die Bezifferung der benötigten personellen und finanziellen Ressourcen sowie die Klärung der Finanzierung und Umsetzungsverantwortung zwischen Bund, Kantonen und Dritten darzustellen.
Der nationale Aktionsplan KATAMED soll ausserdem in einem 5-Jahres-Rhythmus überarbeitet werden, gab der Bundesrat in einer Medienmitteilung bekannt. Die Umsetzung der Massnahmen werde jährlich überprüft. (red)
Quelle: Der Schweizerische Bundesrat
Das könnte Sie auch interessieren:
Grosse Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem
Der aktuelle STADA Health Report zeigt: Viele Schweizer sind mit dem Gesundheitssystem sehr zufrieden und meinen, es gehöre zu den weltweit besten.
US-Pharmapolitik birgt Milliardenrisiken für die Schweiz
Die Entwicklungen in den USA könnten das Wachstum der Schweizer Pharmaindustrie langfristig deutlich bremsen. Eine Szenarioanalyse zeigt einen drastischen Verlust an Wertschöpfung bis ...
Kommt bald Warnung vor Paracetamol in der Schwangerschaft?
Eine Studie zeigte, dass die Einnahme des Wirkstoffs in der Schwangerschaft womöglich die Fruchtbarkeit und den Zeitpunkt der Menopause bei Töchtern beeinflusst.