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Antiinflammatorische Therapieansätze nach Schlaganfall

Trotz grosser Fortschritte in Therapie und Prävention bleibt der Schlaganfall eine der häufigsten Ursachen für Behinderung und Tod. Immer deutlicher zeigt sich, dass Entzündungsprozesse eine Schlüsselrolle spielen – sowohl in der Akutphase als auch beim Rezidivrisiko. Neu rücken dabei antiinflammatorische Ansätze wie jene mit Colchicin in den Fokus, die künftig neue Wege in der Sekundärprävention eröffnen könnten.

Weltweit zählt der Schlaganfall weiterhin zu den führenden Ursachen schwerer und langfristiger Beeinträchtigungen.1 Neben der konsequenten Kontrolle klassischer zerebrovaskulärer Risikofaktoren rückt zunehmend die Rolle des Immunsystems in der Entstehung ischämischer Hirninfarkte und ihrer Komplikationen in den Fokus translationaler und klinischer Forschung. Bei persistierend hoher Rezidivrate trotz stetiger Verbesserung der Schlaganfallversorgung stellt sich die Frage, wie zuverlässige prädiktive Marker identifiziert und neue Strategien zur Optimierung der Sekundärprävention entwickelt werden können.

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