Humaner rhFVIII mit individueller Dosierung zur Prophylaxe bei Hämophilie A
Jatros
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21.09.2017
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<p class="article-content"><p>In der GENA-21(NuPreviq)-Studie wurde die pharmakokinetisch gestützte individualisierte Therapie mit Nuwiq<sup>®</sup> von im Vorfeld „on demand“ behandelten Hämophilie- A-Patienten untersucht.<br /><br /> Die Patienten applizierten den in humanen Zelllinien produzierten rhFVIII im Median alle 3,5 Tage; 57 % der Patienten erhielten wöchentlich zwei oder weniger Infusionen. Innerhalb des Untersuchungszeitraums von sechs Monaten wurden bei 74 % der Patienten keine Blutung und bei 83 % keine spontane Blutung berichtet. Die GENA-21b-Studie untersucht Nuwiq<sup>®</sup> nun bei Patienten, die bereits im Vorfeld von einer prophylaktischen Therapie profitieren konnten (ISTH-Abstr. #PB1794). Bisher wurden 39 Patienten rekrutiert, die im Vergleich mit der GENA-21-Studie – wie erwartet – im Vorfeld der Studie weniger Blutungen aufwiesen. Die individuelle Dosierung wurde median alle 3,5 Tage appliziert, 61,5 % der Patienten benötigten Nuwiq<sup>®</sup> zweimal wöchentlich oder seltener. Es wurden durchschnittlich 42,3 ± 12,5 IU/kg pro Injektion gegeben. Der FVIIIVerbrauch für die Prophylaxe betrug durchschnittlich 90,0 ± 22,8 IU/kg wöchentlich. Diese Daten seien vergleichbar mit den Dosierungen in der GENA-21-Studie, so Craig M. Kessler, Washington/USA. Ergebnisse zu Sicherheit und Effektivität von Nuwiq<sup>®</sup> bei Patienten mit vorangegangener prophylaktischer Behandlung sind noch nicht verfügbar.</p> <p><span class="link-color"><a class="article-link" href="../fachthemen/8791" data-locked="0">zurück zum Themenschwerpunkt zum ISTH 2017 Congress</a></span></p></p>
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