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Schon jetzt ist es wichtig, das Lp(a) zu bestimmen

Lipoprotein (a): relevant für die Einschätzung des Gesamtrisikos

Lipoprotein (a) – Lp(a) – ist ein spezielles Cholesterinpartikel mit großer Ähnlichkeit zu LDL-Cholesterin. Im Gegensatz zu LDL-C weist Lp(a) jedoch zwei Apolipoproteine auf, Apolipoprotein B-100 sowie Apolipoprotein (a). Hohes Lp(a) ist ein unabhängiger und kausaler Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen. Eine spezifische medikamentöse Lp(a)-senkende Therapie mit nachgewiesenem kardiovaskulärem Outcome-Benefit steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

Strukturell besteht Lp(a) aus einem Phospholipid-Layer, aus Triglyzeriden, Cholesterinester, freiem Cholesterin und eben den beiden Apolipoproteinen, erläuterte Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz im Rahmen seines Vortrags bei der ÖDG-Frühjahrstagung in Linz. Apo(a) ähnelt strukturell stark dem Plasminogen, mit mehrfach wiederholten sogenannten Kringle-Domänen, die eine erhebliche Größen- und Konzentrationsvariabilität bedingen.

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