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Neue Leitlinie Vitiligo

«Wird dazu beitragen, die Versorgung der Patienten zu verbessern»

Nach der Diagnose einer Vitiligo sollte so rasch wie möglich eine Therapie eingeleitet werden. Damit kann häufig die Ausbreitung der Erkrankung gestoppt und eine Repigmentierung erreicht werden. Welche Rolle die neue Leitlinie hierbei spielt und warum für Patienten mit lange bestehender oder therapierefraktärer Vitiligo Hoffnung besteht, erklärt Dr. med. Elisabeth Roider aus Basel.

E. Roider: Dass das so nicht stimmt. Nicht nur wegen der häufig mit Vitiligo assoziierten Autoimmunerkrankungen, sondern insbesondere auch wegen der oft erheblichen psychosozialen Beeinträchtigungen. Vitiligo erfüllt die Kriterien einer schweren Krankheit. Betroffene Patienten können unter Stigmatisierung, Schamgefühlen, reduziertem Selbstwertgefühl, an Depressionen, Angstzuständen und anderen psychischen Störungen leiden, die in der Summe die Lebensqualität reduzieren.

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