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Gemeinsamer Kongress der Schweizerischen Gesellschaften für Wundbehandlung (SAfW) 2026

Der Beitrag der Schweiz zur Geschichte der Gefässmedizin

Die Fortschritte der modernen Medizin in den letzten Jahrzehnten ist weitgehend einer globalisierten wissenschaftlichen Tätigkeit zu verdanken. Das gilt auch für die Gefässmedizin, in der unterschiedliche Persönlichkeiten und Länder zum Fortschritt beigetragen haben. Es ist aber wenig bekannt, dass die Schweiz zu einem wesentlichen Anteil zum Fortschritt der Gefässmedizin beigetragen hat.

Die moderne Angiologie entwickelte sich in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg dank zweier Persönlichkeiten. Der Spanier Fernando Martorell (1906–1984) eröffnete bereits 1943 in Barcelona eine Poliklinik für Gefässkrankheiten und führte internationale Kurse im neuen Fachgebiet durch. Er war Mitbegründer und der erste Präsident der 1951 gegründeten International Society for Angiology. Im deutschen Sprachraum nahm Max Ratschow (1904–1963) eine Pionierrolle ein: Er habilitierte 1939 mit einem angiologischen Thema und leitete in Darmstadt ab 1952 eine angiologische Klinik.

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