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S2k-Leitlinie

Schleimhautpemphigoid: frühe Behandlung für langfristige Erscheinungsfreiheit

Das Schleimhautpemphigoid ist eine chronisch verlaufende, Blasen bildende Autoimmunerkrankung, die überwiegend die Schleimhäute – am häufigsten die Mundschleimhaut – betrifft. In etwa zwei Drittel der Fälle sind die Bindehäute der Augen betroffen, was im schlimmsten Fall zur Erblindung führt. Unter Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) ist nun die S2k-Leitlinie Schleimhautpemphigoid entstanden.

Das Schleimhautpemphigoid (SHP) ist mit ca. 1–2 Neuerkrankungen auf 1 Million Menschen pro Jahr eine seltene bullöse Autoimmundermatose, die überwiegend die Schleimhäute betrifft, vor allem die Mundschleimhaut, die Augen, Rachen, Luft- und Speiseröhre sowie die Genitalschleimhaut. Aufgrund seiner Seltenheit wird das Schleimhautpemphigoid häufig nicht oder zu spät erkannt.

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