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Prim. Priv.-Doz. Dr. Anton Ponholzer
FEBU Abteilung für Urologie und Andrologie
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien
E-Mail: anton.ponholzer@bbwien.at
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In seinem Kommentar zieht Prim. Priv.-Doz. Dr. Anton Ponholzer Bilanz über seine sechsjährige Amtszeit als Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Urologie.
An dieser Stelle darf ich mich als Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Urologie nach einer sechsjährigen Amtszeit ganz herzlich von allen Mitgliedern dieser Fachgesellschaft verabschieden. Aufgrund der langen Funktionsperiode war es für mich naheliegend, keine zweite Amtszeit anzustreben, da ich der Meinung bin, dass die Fluktuation in der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (ÖGU) nötig ist, um immer wieder neue Ideen und frische Persönlichkeiten zu motivieren, in den Dienst der ÖGU zu treten.
An dieser Stelle möchte ich mich sehr gerne bei allen Mitgliedern des Vorstandes der letzten sechs Jahre bedanken – für die gute Zusammenarbeit und die Möglichkeit, die Entwicklung der ÖGU mitzugestalten. Während die Anfangssituation unter dem Präsidenten Prof. Wolfgang Horninger aus Innsbruck sehr stark von der Corona-Pandemie geprägt war und beispielsweise sogar der bayerisch-österreichische Urologenkongress abgesagt werden musste, kam es in weiterer Folge unter der Amtsperiode von Doz. Steffen Krause aus Linz zu einer Normalisierung unseres wissenschaftlichen und urologisch-gesellschaftlichen Lebens und zur Etablierung beispielsweise einer professionellen Sekretariatsstruktur für die ÖGU.
Die letzten zwei Jahre waren geprägt durch die Präsidentschaft von Prof. Shahrokh Shariat aus Wien, der als wichtigsten Aspekt die Forderung und Umsetzung eines Prostatakarzinom-Screenings auf seine Fahnen geheftet hat sowie eine von der Industrie unabhängige uroonkologische Fortbildung etablieren möchte. Zusätzlich kam es zu einer Ausweitung der Ausschüttungen für wissenschaftliche Preise im Sinne der ÖGU und zu einer professionellen Prüfung der Wirtschaftsstrukturen durch eine Wirtschaftsprüfungskanzlei.
Die Aufgabe des Generalsekretärs, die ich nun nach der Wahl im November 2025 an Prof. Harun Fajkovic aus St. Pölten übergeben darf, besteht aus meiner Sicht in erster Linie in der Unterstützung des Präsidenten und hierbei in der Entwicklung einer mittelfristigen bis langfristigen Strategie für die Ziele der ÖGU. Die Arbeit im Vorstand lebt hierbei insbesondere auch von einer Veränderung der personellen Situationen. Dies ist noch ein Aspekt, den ich zum Ende meiner Amtszeit gerne in der ÖGU zur Diskussion stellen möchte. Nämlich, dass die personelle Besetzung in den Arbeitskreisen eventuell auch eine stärkere Fluktuation haben sollte, um junge Kolleg:innen, die dann auch vom Vorstand mit Aufgaben betraut werden, stärker zu motivieren, an den Geschicken der ÖGU teilzuhaben, damit sie nicht dann, wie beispielsweise bei der letzten Wahl, nur mit einer sehr geringen Wahlbeteiligung teilnehmen.
An dieser Stelle darf ich mich bei allen Mitgliedern für das in mich gesetzte Vertrauen ganz herzlich bedanken und ihnen hiermit versichern, dass die ÖGU aus meiner Sicht weiterhin ein sehr lebendiges und wichtiges Organ für unser Berufsleben darstellt und einen hohen Stellenwert für unseren beruflichen Alltag hat. Danke!
Prim. Priv.-Doz. Dr. Anton Ponholzer
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