Wie gefährlich sind Benzodiazepine?
Autor:
Univ.-Prof. Dr. Hans Rittmannsberger
FA für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
Gesundheitspark Barmherzige Schwestern, Linz
E-Mail: h.rittmannsberger@aon.at
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Als Reaktion auf die exzessive Verordnung von Benzodiazepinen (BZ) in den Jahrzehnten nach ihrer Einführung ist es zu einer sehr restriktiven Haltung gegenüber BZ gekommen. So restriktiv, dass manche Kollegen am liebsten gar keine BZ verordnen wollen.
Keypoints
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BZ sind gute und sichere Notfallmedikamente.
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Bei richtiger Verwendung ist ihr Suchtpotenzial gering.
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„Low dose dependency“ ist nicht mit Sucht gleichzusetzen.
Die Fachliteratur ist gegenüber BZ generell sehr kritisch und mahnt zu großer Vorsicht. Das Abhängigkeitspotenzial von BZ wird als hoch eingeschätzt (Deutsche Bundesärztekammer 2026)1 und vor zahlreichen potenziellen Nebenwirkungen wird gewarnt.2 Der mit hoher Prävalenz zu findende Langzeitkonsum von niedrigen Dosen wird als eine Variante der Benzodiazepinabhängigkeit verstanden, die suchttherapeutische Interventionen braucht.1,3,4 Auch in der Öffentlichkeit gelten BZ mittlerweile als gefährlich und nicht selten reagieren Patienten auf eine BZ-Verordnung mit der besorgten Frage: „Sind das eh nicht die, die abhängig (süchtig) machen?“ Benzodiazepine sind stigmatisiert und ebenso Patient:innen, die sie einnehmen (vor allem, wenn langfristig), und oft auch Ärzte und Ärztinnen, die sie verordnen.
Dem steht gegenüber, dass in der Erfahrung des Autors und vieler Kolleg:innen, mit denen ich mich darüber unterhalten habe, BZ sehr nützliche und in der Anwendung sichere Medikamente sind.5 Eine Gruppe namhafter Expert:innen hat sich dazu mehrfach geäußert und die Meinung vertreten, dass man in der Ablehnung von BZ zu weit gegangen sein könnte.6–8 In der Folge sollen die wichtigsten Risikofaktoren diskutiert werden, vor denen üblicherweise im Kontext der Therapie mit Benzodiazepinen gewarnt wird.
Entzugserscheinungen, Abhängigkeit, Sucht
Wie eingangs erwähnt, werden BZ vielfach als Substanzen mit hohem Suchtpotenzial bezeichnet und ihre Verwendung mit warnenden Verweisen diesbezüglich begleitet. Vor einer längerfristigen Verordnung wird ausdrücklich gewarnt, wobei der tolerierbare Verordnungszeitraum manchmal mit nur 2 Wochen angegeben wird.1 Bei längerer Verordnungsdauer muss mit dem Auftreten von Entzugserscheinungen bei Beendigung der Therapie gerechnet werden. Dem steht eine große Zahl von Patient:innen gegenüber, die BZ langfristig in therapeutischen Dosen einnehmen, was üblicherweise als „Abhängigkeit von niedrigen Dosen“ (engl. auch: „low dose dependency“) bezeichnet wird.
Der Ausdruck „Abhängigkeit“ rechtfertigt sich durch den Umstand, dass rein aufgrund der langen Einnahme mit einem Entzugssyndrom gerechnet werden muss. Vielfach werden diese Personen auch kurz als Benzodiazepinabhängige bezeichnet. Die Frage ist, wie viele von diesen tatsächlich die Kriterien des Abhängigkeitssyndroms nach ICD-10 erfüllen. Dafür sind mindestens 3 von 6 Kriterien notwendig, wovon sich 2 (Toleranz und Entzugserscheinungen) auf die körperlichen Aspekte der Abhängigkeit und 4 (zwanghaftes Verlangen nach der Substanz [„Craving“]; verminderte Kontrolle über die Einnahme; Dominieren der Substanz im Alltag; Konsum trotz negativer Konsequenzen) auf die psychischen Aspekte der Abhängigkeit beziehen.
Wegen der Vieldeutigkeit des Begriffs „Abhängigkeit“ (körperliche Abhängigkeit; psychische Abhängigkeit; Abhängigkeitssyndrom=„Sucht“) möchte ich hier die „Abhängigkeit von niedrigen Dosen“ bzw. die davon betroffenen Personen als „Langzeitkonsum(ent:innen) von niedrigen Dosen“ (LKnD) bezeichnen und das „Abhängigkeitssyndrom“ im Sinne der ICD-10 der WHO als „Sucht“. Der entscheidende Punkt ist, dass LKnD, selbst mit Dosissteigerung (innerhalb des therapeutischen Dosisbereichs), üblicherweise nicht die Kriterien des „Abhängigkeitssyndroms“ nach ICD-10 erfüllen – man vergleiche nur das Verhalten dieser Personen mit dem von Alkohol- oder Opioidabhängigen. Auch bei Anwendung der vereinfachten Kriterien der ICD-11 ändert sich daran nichts. Das DSM-5 der American Psychiatric Association ist diesbezüglich stringenter, darin wird dezidiert angeführt, dass Entzug und Toleranz, die im Rahmen einer angemessenen ärztlichen Behandlung auftreten, nicht für die Diagnose einer Substanzgebrauchsstörung herangezogen werden können.
Es scheint, dass diese Unterscheidung nicht ausreichend getroffen wird oder dass man der Meinung ist, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass aus LKnD Süchtige werden.4 Die entscheidende Frage bleibt, wie hoch das Risiko ist, dass aus einem Patienten, dem 1 mg Temesta verordnet worden ist, ein Süchtiger wird, der am Tag eine ganze Packung braucht. Der Autor hält das aufgrund seiner persönlichen Erfahrung für sehr unwahrscheinlich und hat den Eindruck, dass diese Meinung von vielen „Praktikern“ geteilt wird, aber das zählt natürlich nicht im wissenschaftlichen Diskurs.
Beruhigen könnten die schon lange bekannten Untersuchungen zum selbstverstärkenden Potenzial („reinforcing“) von Benzodiazepinen. Dabei konnte in verschiedenen Versuchsanordnungen gezeigt werden, dass BZ bei gesunden Menschen keinen selbstverstärkenden Effekt haben – d.h. nach Substanzkonsum kein erhöhtes Verlangen nach neuerlichem Konsum auftritt9 – und gegenüber Placebo nicht bevorzugt werden.10 Die wichtigsten Faktoren für Selbstverstärkung sind in der Vorgeschichte des Patienten zu finden. Dazu gehört vor allem eine Anamnese von früheren Abhängigkeiten. Es ist allgemein bekannt, dass manifest Abhängige eine besondere Vorliebe für BZ entwickeln können. BZ wirken bei dieser Personengruppe oft auch anders – antriebssteigernd und euphorisierend.
Dass es bei LKnD keineswegs in großem Umfang zur Entwicklung einer Abhängigkeit im Sinne von Sucht kommt, zeigt eine Registerstudie, die die gesamte Population Dänemarks umfasste.11 Alle Personen, denen zwischen 2000 und 2020 neu ein Benzodiazepin oder eine Z-Substanz verschrieben worden ist, wurden über 7 Jahre weiterverfolgt. Unter anderem ging man der Frage nach, wie häufig es zur Dosissteigerung gekommen ist. Fünfzehn Prozent setzten die Einnahme länger als ein Jahr und 7,5% länger als 3 Jahre fort. Nach 3 Jahren kam es nur bei 4–6% (abhängig von der Art der Substanz) der LKnD zu einer Dosissteigerung. Das widerspricht sehr deutlich der Befürchtung, dass es bei LKnD regelhaft zu Dosissteigerung kommen würde, wobei Dosissteigerung ja auch noch nicht mit Sucht gleichzusetzen ist.
Überdosierungen und Intoxikationen
Benzodiazepine sind aufgrund ihrer breiten Verwendung natürlich auch sehr häufig bei Intoxikationen beteiligt. Die hohe Zahl von „benzodiazepinassoziierten Todesfällen“ könnte den Eindruck einer besonderen Gefährlichkeit der Substanzen erwecken. So etwa berichteten Kleinman und Weiss von 118000 benzodiazepinassoziierten Todesfällen in den USA von 2000–2019.12 Dabei waren aber nur knapp 4% davon nicht mit einer der anderen erfassten Substanzen kombiniert. Tatsächlich gehören BZ zu den sichersten Medikamenten überhaupt. Selbst Alprazolam, das unter den BZ als das „gefährlichste“ Medikament gilt,13 hat eine LD50 von >300 mg/kg.14 Zudem gibt es für Benzodiazepine ein Antidot (Flumazenil/Anexate®) – im Gegensatz zu den meisten anderen Substanzen –, was die Behandlung von Intoxikationen erleichtert. BZ verstärken zwar die toxische Wirkung anderer Substanzen, für sich alleine sind sie aber sehr gering toxisch.
Koordinationsstörungen & Stürze
Dass BZ mit Koordinationsstörungen assoziiert sind, die das Sturzrisiko vor allem bei älteren Menschen erhöhen, ist unbestritten und in zahlreichen Studien dokumentiert.15,16 Allerdings wäre es falsch, daraus zu schließen, dass andere Medikamente, die in den Indikationen Beruhigung und Schlafförderung gegeben werden können (also vor allem Antidepressiva und Antipsychotika), sicherer wären. Studien, die das Sturzrisiko zwischen diesen Gruppen verglichen, kamen zum Ergebnis, dass es keine signifikanten Unterschiede gibt.17,18 Wir müssen daher damit rechnen, dass wir mit jeder Art von Psychopharmakatherapie das Sturzrisiko bei unseren betagten Patient:innen erhöhen.
Kognitive Störungen, Amnesie und Demenz
Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass BZ sowohl bei akuter wie auch bei Langzeitanwendung19 kognitive Fähigkeiten in verschiedenen Dimensionen reduzieren. Ganz spezifisch (anders als andere sedierende Substanzen) behindern BZ den Eintrag neuer Information ins Langzeitgedächtnis in einer dosis- und zeitabhängigen Weise.20 Bekannt wurde dies als „traveller’s amnesia“ nach der Einführung von Triazolam.21,22 Nach der Reduktion der Standarddosis von Triazolam auf 0,25 mg kam es zu einer deutlichen Reduktion solcher Fälle.
Metaanalysen zeigten, dass chronischer Konsum von BZ zu signifikanten Beeinträchtigungen kognitiver Fähigkeiten in verschiedenen Dimensionen führen, die sich nur zum Teil nach Absetzen der BZ auch wieder zurückbildeten,19,23,24 was als überdauernder Schaden durch BZ interpretiert wurde, aber auch durch die Grundstörung verursacht sein könnte („confounding by indication“). Es wurde aber auch festgestellt, dass sich diese Befunde im klinischen Alltag nicht widerspiegeln, sodass vermutet wurde, dass die gemessenen Parameter für die Alltagsfunktionen wenig Bedeutung haben.25 Die klinische Erfahrung spricht für eine Dosisabhängigkeit kognitiver Beeinträchtigungen durch BZ: Während bei therapeutischen Dosen üblicherweise keine diesbezüglichen Beeinträchtigungen auffallen, sind sie bei hohen Dosen jedoch deutlich erkennbar.26
Der Nachweis von subtilen Veränderungen unter BZ-Therapie führt zur Frage, wieweit BZ das Auftreten von Demenzen begünstigen. Die vielen dazu vorliegenden Studien sind in mehreren Reviews und Metaanalysen zusammengefasst worden, die ein uneinheitliches Bild ergeben, wobei vor allem die jüngeren Studien eher keinen Zusammenhang fanden.27–29 Generell ist festzustellen, dass diese Studien große methodische Probleme aufwerfen, was Dauer und Dosierung des Medikaments und „reverse causation“ sowie konfundierende Faktoren angeht. Selbst wenn Untersuchungen einen positiven Zusammenhang finden, wie z.B. Penninkilampi and Eslick,30 ist dieser zumeist klein (OR für jemaligen BZ-Konsum bei 1,39, unter Berücksichtigung der „reverse causation“ bei 1,12) und in Details widersprüchlich (in der Gruppe mit der höchsten kumulativen BZ-Dosis ist das Risiko geringer als in der Gesamtgruppe).
Man kann diese Ergebnisse zusammenfassen: Akuter BZ-Gebrauch kann dosisabhängig spezifische Effekte auf das Langzeitgedächtnis und weitere kognitive Funktionen haben, die aber für das Alltagsverhalten kaum störend sind. Bei hoch dosiertem Gebrauch kann sich ein organisches Psychosyndrom entwickeln, während hingegen die aktuelle Datenlage eher dagegenspricht, dass BZ-Gebrauch das Risiko für Altersdemenz erhöht.
Zusammenfassend teile ich die Meinung,6–8 dass BZ besser als ihr Ruf sind und bei sorgfältiger Anwendung sehr nützliche und sichere Medikamente sind. Wichtig erscheint mir, LKnD ganz klar von „Sucht“ zu trennen, weil Prognose und Behandlung ganz anders sind als bei einer Suchterkrankung. Das Risiko, durch eine BZ-Verschreibung eine Suchtentwicklung zu provozieren, ist gering. Selbst wenn es zu LKnD kommt, ist dies nicht so ein großes Gesundheitsrisiko für die betroffenen Patient:innen, wie es öfter behauptet wird, bzw. sind andere Substanzen (vor allem bezüglich Sturzrisiko) auch nicht günstiger. Ungeklärt ist allerdings die Frage, warum es bei so vielen Patient:innen zu einem Langzeitkonsum kommt und wieweit dieser wirklich hilfreich ist (und nicht, wie oft behauptet, nur mehr „Substitution“ zur Vermeidung von Entzugserscheinungen ist).3
Wichtig bei der Verordnung von BZ ist daher die Berücksichtigung potenzieller Risikofaktoren für Suchterkrankungen. Zu diesen zählt vor allem eine vorbestehende Suchterkrankung. Atypische Reaktionen auf BZ, wie Antriebssteigerung oder Euphorie, weisen ebenso auf ein erhöhtes Risiko hin. Chronische Symptome (wie z.B. viele Schlafstörungen oder Angststörungen) haben naheliegenderweise ein größeres Risko, dass der Gebrauch langfristig werden könnte. Hier sollte die Verordnung mit besonderem Nachdruck als Krisenmaßnahme deklariert werden. Der Behandler muss sicherstellen, dass der Gebrauch nicht unbeabsichtigt in einen LKnD entgleitet. Bei Personen mit Risikofaktoren ist dies zu besprechen und die Vor- und Nachteile dieser Behandlung abzuwägen. Das Risiko, dass es bei so einem Vorgehen unbeabsichtigt zu einem LKnD kommt, ist nach der Erfahrung des Autors äußerst gering. So verwendet sind BZ gute und sichere Notfallmedikamente.
Literatur:
1 Übersichtsseite Deutsche Bundesärztekammer: Benzodiazepine und Z-Substanzen. 2026, https://www.bundesaerztekammer.de/themen/aerzte/public-health/suchtmedizin/medikamentenabhaengigkeit/benzodiazepine-und-benzodiazepinanaloga-z-substanzen , zuletzt aufgerufen am: 5.8.2026 2 Guina J, Merrill B: Benzodiazepines I: upping the care on downers: the evidence of risks, benefits and alternatives. J Clin Med 2018; 7(2): 17 3 Holzbach R: Benzodiazepin-Langzeitgebrauch und -abhängigkeit. Fortschr Neurol Psychiatr 2010; 78(7): 425-34 4 Soyka M: Missbrauch und Abhängigkeit von Benzodiazepinen. Nervenheilkunde 2021; 40: 636-46 5 Miller D: Has the benzodiazepine backlash gone too far? Medscape 2022; 972083 6 Silberman E et al.: Benzodiazepines: it’s time to return to the evidence. Br J Psychiatry 2021; 218(3): 125-7 7 Silberman E et al.: Resolving the paradox of long-term benzodiazepine treatment: toward evidence-based practice guidelines. J Clin Psychiatry 2023; 84(6): 23com14959 8 Silberman E et al.: Concerns about long-term benzodiazepine treatment and the state of the evidence: reply to Sigler et al. J Clin Psychiatry 2024; 85(2): 24lr15306a 9 Griffiths RR, Weerts EM: Benzodiazepine self-administration in humans and laboratory animals--implications for problems of long-term use and abuse. Psychopharmacology (Berl) 1997; 134(1): 1-37 10 de Wit H, Griffiths RR: Testing the abuse liability of anxiolytic and hypnotic drugs in humans. Drug Alcohol Depend 1991; 28(1): 83-111 11 Rosenqvist TW et al.: Long-term use of Benzodiazepines and Benzodiazepine-related drugs: a register-based danish cohort study on determinants and risk of dose escalation. Am J Psychiatry 2024; 181(3): 246-54 12 Kleinman RA, Weiss RD: Benzodiazepine-involved overdose deaths in the USA: 2000-2019. J Gen Intern Med 2022; 37(8): 2103-9 13 Isbister GK et al.: Alprazolam is relatively more toxic than other benzodiazepines in overdose. Br J Clin Pharmacol 2004; 58(1): 88-95 14 Dubovsky SL, Marshall D: Benzodiazepines remain important therapeutic options in psychiatric practice. Psychother Psychosom 2022; 91(5): 307-34 15 Panneman MJ et al.: The costs of benzodiazepine-associated hospital-treated fall injuries in the EU: a Pharmo study. Drugs Aging 2003; 20(11): 833-9 16 Yu NW et al.: Association of benzodiazepine and Z-drug use with the risk of hospitalisation for fall-related injuries among older people: a nationwide nested case-control study in Taiwan. BMC Geriatr 2017; 17(1): 140 17 Seppala LJ et al.: Fall-risk-increasing drugs: a systematic review and meta-analysis: II. Psychotropics. J Am Med Dir Assoc 2018; 19(4): 371.e311-371.e317. 18 Williams LJ et al.: Psychiatric disorders, psychotropic medication use and falls among women: an observational study. BMC Psychiatry 2018; 15: 75 19 Crowe SF, Stranks EK: The residual medium and long-term cognitive effects of benzodiazepine use: an updated meta-analysis. Arch Clin Neuropsychol 2018; 33(7): 901-11 20 Barbee JG: Memory, benzodiazepines, and anxiety: integration of theoretical and clinical perspectives. J Clin Psychiatry 1993; 54(Suppl): 86-97; discussion 98-101 21 Huff JS, Plunkett HG: Anterograde amnesia following triazolam use in two emergency physicians. J Emerg Med 1989; 7(2): 153-5 22 Morris HH, III, Estes ML: Traveler’s amnesia: transient global amnesia secondary to triazolam. JAMA 1987; 258(7): 945-6 23 Barker MJ et al.: Persistence of cognitive effects after withdrawal from long-term benzodiazepine use: a meta-analysis. Arch Clin Neuropsychol 2004; 19(3): 437-54 24 Barker MJ et al.: Cognitive effects of long-term benzodiazepine use: a meta-analysis. CNS Drugs 2004; 18(1): 37-48 25 Stewart SA: The effects of benzodiazepines on cognition. J Clin Psychiatry 2005; 66(Suppl 2): 9-13 26 Liu L et al.: The effects of Benzodiazepine use and abuse on cognition in the elders: a systematic review and meta-analysis of comparative studies. Front Psychiatry 2020; 11: 00755 27 Nader D, Gowing L: Is long-term Benzodiazepine use a risk factor for cognitive decline? Results of a systematic review. J Addict 2020; 2020: 1569456 28 Rivas J et al.: Chronic use of Benzodiazepine in older adults and its relationship with Dementia: a systematic review and meta-analysis. Harv Rev Psychiatry 2025; 33(1): 1-7 29 Bondia F et al.: Benzodiazepine and Z-drug use and the risk of developing dementia. Int J Neuropsychopharmacol 2022; 25(4): 261-8 30 Penninkilampi R, Eslick GD: A systematic review and meta-analysis of the risk of dementia associated with Benzodiazepine use, after controlling for protopathic bias. CNS Drugs 2018; 32(6): 485-97
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