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Pollenallergie im Fokus

Wonnemonat Mai: auch für Patienten mit einer Gräserallergie?

Die Gräserpollenallergie ist die häufigste Pollenallergie in Österreich. Es gibt über 10000 Süßgräserarten, zu ihnen zählen auch Weizen, Mais und Reis. Aufgrund der zahlreichen Arten können Belastungen von Ende April bis September auftreten. Neben der bekannten symptomatisch-medikamentösen und kausalen Therapie gibt es zahlreiche nichtmedikamentöse Ansätze, die Symptome lindern können.

Mit über 10000 Arten gelten die Süßgräser (Poaceae) weltweit als die fünftgrößte Pflanzenfamilie1 und tragen etwa 40% zur Vegetation der Erde bei.2 Zur Pflanzenfamilie der Süßgräser gehören außerdem die drei bedeutendsten Getreidesorten der Welt:der Weizen (Triticum aestivum), der Mais (Zea mays) und der Reis (Oryza sativa).3 Weltweit gelten die Süßgräser mit einer Sensibilisierungsrate von 30% als das bedeutendste Aeroallergen im Bereich der Pollenallergie.4, 5 Im Unterschied zu anderen allergieauslösenden Pflanzen, wo es pro Gattung meist nur wenige Arten gibt, die für Allergiker und Allergikerinnnen von Bedeutung sind, umfasst die Familie der Gräser Hunderte Arten, die sowohl in ihrer Pollenform als auch in ihrer Allergenität sehr ähnlich aufgebaut sind.6–8 Diese Besonderheit ist der Grund, warum die Gräserpollensaison so lange dauert und meist auch mehr als eine Spitzenbelastung bringt, da mehrere Arten zur Dauer der Saison beitragen, weilsie nacheinander ihren Pollen freisetzen.9

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