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Frühjahrskongress der SGAIM: ambulant erworbene Pneumonie – Diagnostik

Braucht es das Röntgen noch?

Prof. Dr. med. Virginie Prendki, Fachärztin für Innere Medizin und Infektionskrankheiten am HUG in Genf, und Prof. Dr. med. Noémie Boillat-Blanco, leitende Ärztin an der Abteilung für Infektionskrankheiten am CHUV in Lausanne, haben eines gemeinsam: Beide untersuchten sie neue Möglichkeiten zur Diagnose der Pneumonie. Am Frühjahrskongress der SGAIM stellten sie ihre Studienergebnisse vor.

Weltweit verursacht keine andere Infektionskrankheit so viele Todesfälle wie die ambulant erworbene Pneumonie («community-acquired pneumonia», CAP). Nebst der hohen Sterberate ist die Lungenerkrankung mit einem Funktionsverlust bei Patient:innen und einem hohen Einsatz von Antibiotika assoziiert. Die Inzidenz gleicht einer U-förmigen Kurve: Insbesondere Kinder unter fünf und ältere Menschen ab 70 Jahren sind betroffen.1

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