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Interstitielle Lungenerkrankungen

Erstmals reduzierte Mortalität bei IPF

In der Studie FIBRONEER-IPF gelang esmit Nerandomilast, erstmals bei idiopathischer Lungenfibrose (IPF) eine Reduktion der Mortalität durch eine medikamentöse Therapie nachzuweisen. Dieser Erfolg folgt auf beinahe ein Jahrzehnt frustrierender Phase-III-Ergebnisse, aus denen jedoch methodische Lehren gezogen werden konnten.

Die systematische Erforschung der Lungenfibrose begann spät, mit einem gemeinsamen Konsensuspapier der amerikanischen und europäischen Fachgesellschaften aus dem Jahr 2002.1 Zuvor habe es keine Übereinstimmung der Begriffe gegeben, so Prof. Dr. Philip Molyneaux, MBBS, BSc, Imperial College in London. An den verschiedenen Zentren verstand man jeweils etwas anderes unter Lungenfibrose. Dementsprechend gab es auch keine evidenzbasierten Therapien.

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