© Universitätsklinikum Graz/Suljevic

Unikompartimentelle Knieendoprothese (UKA)

Kinematisches Alignment bei der Revision einer UKA

Die Revisionsoperation einer gescheiterten unikompartimentellen Knieendoprothese auf eine Knietotalendoprothese kann nach den Prinzipien des kinematischen Alignments durchgeführt werden. Dieser Beitrag beschreibt die operative Philosophie, die präoperative Planung und die wesentlichen operativen Schritte dieser bandschonenden Technik anhand eines Fallbeispiels.

Die unikompartimentelle Knieendoprothese (UKA) bietet bei isolierter medialer oder lateraler Kniegelenkarthrose gegenüber der Knietotalendoprothese (TKA) Vorteile hinsichtlich Knochenerhalt, geringerer Gelenkwahrnehmung, schnellerer Erholung und besserer Funktion.1 Dennoch kann es aus verschiedenen Gründen zum Versagen kommen: Inlay-Luxation, aseptische Lockerung, Progression der Arthrose im kontralateralen Kompartiment, Polyethylenabrieb, periprothetische Infektion, Frakturen, Arthrofibrose oder ungeklärte Schmerzen.2 Nach Diagnosestellung erfolgt die Revision üblicherweise in Richtung einer konventionell mechanisch ausgerichteten (mechanisches Alignment; MA) TKA.3

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top