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Fortgeschrittenes Prostatakarzinom XTD_2021_0084_AT FKI

Enzalutamid verringert stark das Progressionsrisiko bei metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs

Mit dem Androgenrezeptor-Inhibitor Enzalutamid wurde beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom im metastasierten und nicht metastasierten Stadium ein signifikanter Überlebensvorteil erreicht. Die Phase-III-Studie ARCHES zeigte für Enzalutamid zusätzlich zur Androgendeprivationstherapie (ADT) eine Reduktion des Risikos für eine radiologische Progression um 61%.1 Die Lebensqualität der Patienten unter der Enzalutamidtherapie blieb dabei über den gesamten Studienverlauf erhalten.1

Standardbehandlung war bei der metastasierten hormonsensitiven Erkrankung eine ADT, unter der die meisten Patienten nach initialem Ansprechen innerhalb von 1–3 Jahren einen Progress zum kastrationsresistenten Stadium erleiden.2–5 Heutzutage sind mehrere Therapien für dieses Setting zugelassen.6

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