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Herzinsuffizienz: Wo stehen wir in der Therapie? – ein virtuelles Update

Der für Barcelona geplante europäische Herzinsuffizienz-Kongress 2020 fand als „HFA Discoveries“ virtuell über mehrere Tage verteilt im Juni statt. Daten aus aktuellen klinischen Studien liefern neue Informationen für das Management der Herzinsuffizienz. Bei Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion steht nun eine reiche Auswahl an Therapieoptionen zur Verfügung, nach wir vor offen sind neue Therapieformen bei Herzinsuffizienz mit erhaltener linksventrikulärer Auswurffraktion.

Die DAPA-HF-Studie zeigte für den SGLT2-Hemmer Dapagliflozin in einem Kollektiv von Patienten mit Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Auswurffraktion (HFrEF) eine Reduktion des kombinierten primären Endpunkts aus Verschlechterung der Herzinsuffizienz und kardiovaskulärem Tod um rund 25%. Dabei profitierten Patienten ohne Diabetes im gleichen Maß wie Patienten mit Diabetes. Die Hintergrundtherapie, inklusive der Einnahme eines Betablockers oder eines Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitors, hatte keinen Einfluss auf den Effekt von Dapagliflozin.1

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