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CROI 2022: Studie aus Wien

Früher Einsatz der HIV-Therapie zur Prävention HPV-assoziierter Krebsarten

Eine auf der CROI 2022 präsentierte Studie aus Wien liefert ein Erklärungsmodell für das höhere Haut- und Schleimhautkrebsrisiko von HIV-positiven Menschen. Wir durften mit der Erstautorin der Studie, die im Journal „Immunity“ publiziert wurde, Dr. Simona Saluzzo, Wien, darüber sprechen.

HIV-positive Patienten haben trotz Einsatz der HIV-Therapie (ART) ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Haut- und Schleimhautkrebs. Vor allem HPV-induzierte Tumorarten stehen hier im Vordergrund. So ist z.B. das Risiko für HPV-assoziierten Analkrebs bei HIV-positiven Männern 36-fach höher als in der HIV-negativen Bevölkerung.

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