Humaner rhFVIII mit individueller Dosierung zur Prophylaxe bei Hämophilie A

<p class="article-content"><p>In der GENA-21(NuPreviq)-Studie wurde die pharmakokinetisch gest&uuml;tzte individualisierte Therapie mit Nuwiq<sup>&reg;</sup> von im Vorfeld &bdquo;on demand&ldquo; behandelten H&auml;mophilie- A-Patienten untersucht.<br /><br /> Die Patienten applizierten den in humanen Zelllinien produzierten rhFVIII im Median alle 3,5 Tage; 57 % der Patienten erhielten w&ouml;chentlich zwei oder weniger Infusionen. Innerhalb des Untersuchungszeitraums von sechs Monaten wurden bei 74 % der Patienten keine Blutung und bei 83 % keine spontane Blutung berichtet. Die GENA-21b-Studie untersucht Nuwiq<sup>&reg;</sup> nun bei Patienten, die bereits im Vorfeld von einer prophylaktischen Therapie profitieren konnten (ISTH-Abstr. #PB1794). Bisher wurden 39 Patienten rekrutiert, die im Vergleich mit der GENA-21-Studie &ndash; wie erwartet &ndash; im Vorfeld der Studie weniger Blutungen aufwiesen. Die individuelle Dosierung wurde median alle 3,5 Tage appliziert, 61,5 % der Patienten ben&ouml;tigten Nuwiq<sup>&reg;</sup> zweimal w&ouml;chentlich oder seltener. Es wurden durchschnittlich 42,3 &plusmn; 12,5 IU/kg pro Injektion gegeben. Der FVIIIVerbrauch f&uuml;r die Prophylaxe betrug durchschnittlich 90,0 &plusmn; 22,8 IU/kg w&ouml;chentlich. Diese Daten seien vergleichbar mit den Dosierungen in der GENA-21-Studie, so Craig M. Kessler, Washington/USA. Ergebnisse zu Sicherheit und Effektivit&auml;t von Nuwiq<sup>&reg;</sup> bei Patienten mit vorangegangener prophylaktischer Behandlung sind noch nicht verf&uuml;gbar.</p> <p><span class="link-color"><a class="article-link" href="../fachthemen/8791" data-locked="0">zur&uuml;ck zum Themenschwerpunkt zum ISTH 2017 Congress</a></span></p></p>
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