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Essenzielle Thrombozythämie

Frühe Gabe von Ropeginterferon verbessert Wirksamkeit und Sicherheit

Die Interferonbehandlung von Patient:innen mit essenzieller Thrombozythämie mit hohem Risiko nach Resistenz oder Intoleranz gegenüber Hydroxurea sollte frühzeitig und nicht erst nach einer Therapie mit Anagrelid erfolgen, so das Ergebnis der Phase-III-Studie SURPASS mit 2-jähriger Nachbeobachtungszeit.

Die essenzielle Thrombozythämie (ET) ist charakterisiert durch eine Überproduktion von Blutplättchen und Leukozyten, ein erhöhtes Risiko für Thrombosen und Blutungen sowie den potenziellen Progress zu einer Myelofibrose oder einer sekundären akuten myeloischen Leukämie (AML). Die Phase-III-Studie SURPASS-ET wurde initiiert, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Ropeginterferon-α2b (Ropeg) im Vergleich mit der Anagrelid-Therapie bei Patient:innen mit Hochrisiko-ET und Hydroxyurea(HU)-Resistenz oder -Intoleranz zu untersuchen. Insgesamt erhielten 119 Patient:innen Ropeg (alle 2 Wochen) oder Anagrelid (täglich) für einen Zeitraum von 52 Wochen. Nach 4 Wochen Nachbeobachtungszeit konnten Patient:innen an einer Extensionsstudie teilnehmen und entweder weiterhin Ropeg erhalten, was von 80 Patient:innen wahrgenommen wurde, oder zu Ropeg wechseln, was 39 Patient:innen taten. Die Analyse für den primären Studienendpunkt wurde in den Monaten 9 und 12 durchgeführt.

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