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Präeklampsie-Prophylaxe

Labortest kann optimale Aspirindosis bestimmen

Um einer Präeklampsie vorzubeugen, kommt standardmäßig Aspirin in niedriger Dosierung zum Einsatz. Eine Studie der Medizinischen Universität Graz zeigt erhebliche individuelle Schwankungen der thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung und spricht sich für einen personalisierten Ansatz aus.1

Die Präeklampsie-Prophylaxe mit Aspirin trägt wesentlich zur Senkung mütterlicher sowie neonataler Morbidität und Mortalität bei. Dennoch werden nicht alle Patientinnen durch die niedrig dosierte Therapie erfolgreich geschützt. Das Ziel der aktuellen Studie1 war, die thrombozytenaggregationshemmende Wirkung von Aspirin mittels Lichttransmissionsaggregometrie (LTA) nach Gustav Born zu quantifizieren. Hierzu wurden die Daten von 248 Patientinnen mit erhöhtem Präeklampsierisiko erfasst. Ein Großteil der Patientinnen (n=229) erhielt 100mg Aspirin täglich, den restlichen 19 Patientinnen wurden von Beginn an 150mg Aspirin verabreicht. Der Therapiestart lag bei allen Patientinnen vor der 16. SSW.

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