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CA-125-Monitoring bei Ovarialkarzinom

Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Therapie des epithelialen Ovarialkarzinoms (EOC) empfindlich geändert. Sowohl die Einführung der Erhaltungstherapien mit PARP-Inhibitoren bzw. Bevacizumab als auch im Speziellen die Ergebnisse der DESKTOP-III-Studie hatten einen großen Einfluss auf die Therapie des primären und des rezidivierten EOC. Die Nachsorge der Patientinnen mit EOC hat sich innerhalb dieser Zeit jedoch nicht geändert. Einige Kollegen stellen jedoch Überlegungen in diesem Zusammenhang an.

Die Nachsorge von Patientinnen mit EOC wird von Land zu Land sehr unterschiedlich intensiv betrieben. Während in Ländern wie Deutschland und Großbritannien eine sehr zurückhaltende Form der Nachsorge betrieben wird, hält sich ein Großteil unserer österreichischen Kollegen an die Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO Austria, Tab. 1). Diese sieht eine klinische/gynäkologische Untersuchung inkl. Ultraschall sowie optional eine CA-125-Bestimmung alle 3 Monate in den ersten 3 Jahren, alle 6 Monate in den Jahren 4–5 und alle 12 Monate in den Jahren 6–10 der Nachsorge vor.

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