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Kennen Sie die Leitlinien?

Bakterielle Vaginose und vulvovaginale Candidose

Vulvovaginaler Ausfluss und Juckreiz: ein Klassiker in jeder gynä-kologischen Sprechstunde. Diagnostik und Therapie der bakteriellen Vaginose (BV) und vulvovaginalen Candidose (VVC) sind allgemein bekannt und werden fachgerecht umgesetzt. Dennoch können häufige Rezidive und der damit einhergehende Leidensdruck nicht nur die Patientin zur Verzweiflung treiben. Welche Empfehlungen geben die AWMF-S2k-Leitlinien?

Bei der BV handelt es sich um eine scheinbar harmlose Infektion, die sich v.a. durch lästige Geruchsentwicklung auszeichnet. Eine BV erhöht jedoch das Risiko für eine Koinfektion mit sexuell übertragbaren Krankheiten (STI). In der Folge ergibt sich ein negativer Einfluss auf die Fertilität durch Begünstigung von «pelvic inflammatory diseases» (PID) und chronischer Endometritis. Es besteht zudem ein Zusammenhang mit Frühgeburten und Spätaborten durch Zervixverkürzung, vorzeitige Kontraktionen und Blasensprung.

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