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Diabetes trifft Schilddrüse: Ernährung als Schlüssel im Stoffwechsel-Duo

Diabetes mellitus und Schilddrüsenerkrankungen treten häufig gemeinsam auf und beeinflussen sich auf mehreren metabolischen Ebenen. Schilddrüsenhormone wirken auf Glukosestoffwechsel, Energieumsatz und Insulinwirkung, während Stoffwechselentgleisungen wiederum Schilddrüsenparameter verändern können. Ernährung nimmt eine wichtige Schnittstellenfunktion ein: Sie unterstützt die glykämische Kontrolle, eine bedarfsgerechte Mikronährstoffversorgung und die zuverlässige Resorption von Schilddrüsenmedikamenten.

Diabetes mellitus und Schilddrüsenerkrankungen werden in der Praxis häufig getrennt betrachtet. Tatsächlich interagieren beide endokrinen Systeme eng miteinander. Je nach Diabetesform, Alter, Geschlecht und untersuchter Population weisen etwa 10–30% der Menschen mit Diabetes zusätzlich eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder autoimmune Schilddrüsenerkrankung auf.1–3

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