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Die Geburt des BVÖD

<p class="article-intro">Nach eingehender Vorarbeit trafen sich die Obleute der Landesfachgruppen für Dermatologie/Venerologie bei eisigen Temperaturen am 20. Jänner 2017 in Fuschl am See zur Gründersitzung des neuen Berufsverbands ihres Fachs. Nach dreistündigen heißen Diskussionen wurden die Statuten des Vereins festgelegt und wesentliche Beschlüsse gefasst, die das Fach Dermatologie/Venerologie auch in diesen turbulenten Zeiten in eine gute Zukunft führen werden.</p> <hr /> <p class="article-content"><p>Alle Fach&auml;rztinnen und Fach&auml;rzte f&uuml;r Dermatologie/Venerologie k&ouml;nnen dem Berufsverband als ordentliche Mitglieder beitreten, Kollegen und Kolleginnen in Fachausbildung als au&szlig;erordentliche Mitglieder, allerdings ohne Stimmrecht.<br /> Die Aktivit&auml;ten konzentrieren sich auf die Interessen und Belange der niedergelassenen Fachkolleginnen und -kollegen, von Kassen&auml;rztinnen und -&auml;rzten &uuml;ber Wahl&auml;rztinnen und -&auml;rzte bis hin zu Klinik&auml;rztinnen und -&auml;rzten, die zus&auml;tzlich eine Praxis f&uuml;hren. Jeder Landesverband entsendet einen niedergelassenen Dermatologen/ eine niedergelassene Dermatologin in den neunk&ouml;pfigen Vereinsvorstand. Daraus werden der Obmann/die Obfrau, sein/e Stellvertreter/in und die vereinsgem&auml;&szlig;en Funktion&auml;rinnen und Funktion&auml;re gew&auml;hlt. Der Gr&uuml;ndungsvorstand f&uuml;r die erste F&uuml;nfjahresperiode wurde bereits einstimmig gew&auml;hlt und beginnt unverz&uuml;glich mit der Verbandsarbeit, die bei halbj&auml;hrlichen Treffen akkordiert wird.<br /> Das Hauptaugenmerk wird auf die Unterst&uuml;tzung bei selbstst&auml;ndiger T&auml;tigkeit &ndash; etwa bei der Praxisgr&uuml;ndung, deren F&uuml;hrung und damit verbundenen &ouml;konomischen Aspekten &ndash; gelegt. Gemeinsame Stellungnahmen nach au&szlig;en wie etwa Pressemitteilungen oder plakative Aktionen sollen das Gewicht der Fachgruppe in der &Ouml;ffentlichkeit erh&ouml;hen.</p> <h2>Enge Abstimmung mit der Gesellschaft</h2> <p>S&auml;mtliche Aktivit&auml;ten sollen mit der &Ouml;GDV eng abgestimmt werden, insbesondere Fortbildungsveranstaltungen wie Symposien, Kongresse etc. Besonders erfreulich ist die Zusammenstellung des breiten dermatologischen T&auml;tigkeitsbereichs, der demn&auml;chst gemeinsam seitens der &Ouml;GDV und des BV&Ouml;D bzw. von den beiden Repr&auml;sentanten der &Ouml;GDV, Pr&auml;sident Prof. Schmuth und dem BV&Ouml;D-Obmann Dr. Neuhofer, vorgestellt wird. Konsens besteht auch bez&uuml;glich der engen Zusammenarbeit bei fachspezifischen Aufgabenstellungen, etwa der B&uuml;ndelung landesspezifischer Probleme, beim gemeinsamen Auftreten in der &Ouml;ffentlichkeit, vor der Presse, bei Kassen und &Auml;rztekammern. Die Website wird von Dr. Fiebinger (LFGO Salzburg) in Absprache mit dem Vorstand auf aktuellem Stand gehalten und dient dem allgemeinen Meinungsaustausch.<br /> Der breite Wunsch der niedergelassenen dermatologischen Kollegenschaft wurde mit der Gr&uuml;ndung dieser Bundesvereinigung, wie in anderen F&auml;chern bereits l&auml;ngst umgesetzt, auf die Beine gestellt. L&auml;nder&uuml;bergreifende Anstrengung ist aber jetzt notwendig, um mit dieser neuen Kraft dem Fach Dermatologie/Venerologie im turbulenten medizinischen Kontext frischen Wind einzuhauchen.</p></p>
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