Neues aus der Allergologie
Bericht:
Mag. Andrea Fallent
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Von der kniffligen Diagnostik der anstrengungsinduzierten Anaphylaxie über die protektive Wirkung von Geflügelhaltung bis hin zum ominösen „Kantinensyndrom“ durch Spülmittelrückstände, das in einer aktuellen Studie analysiert wurde: Allergologe Univ.-Doz. Dr. Felix Wantke, Wien, präsentierte bei einer Fortbildungsveranstaltung eine spannende Melange aus kürzlich publizierten Forschungsergebnissen.
Das Phänomen wird vermehrt erforscht, trotzdem steckt hinter der gesicherten Diagnose häufig umfangreiche Detektivarbeit: Bei seinem
Allergologie-Update ging Univ.-Doz. Dr. Felix Wantke, Leiter des Floridsdorfer Allergiezentrums in Wien, gleich in medias resmit zwei praxisbezogenen Fallbeispielen zur sogenannten nahrungsmittelabhängigen anstrengungsinduzierten Anaphylaxie („exercise-induced anaphylaxis“).
Wenn Anstrengung eine allergische Reaktion auslöst
Der erste Fall beschreibt eine 17-jährige Patientin, bei der rund 20 Minuten nach dem Konsum von Linsen mit Semmelknödeln Atemnot während des Lauftrainings auftrat. Die Asthmaanamnese war negativ, ohne Belastung wurden die Linsen ohne Probleme vertragen. Im Prick-Test positiv waren neben Linse auch Sellerie und Karotte. Im serologischen Allergennachweis bestätigte sich die Linse, auch das Weizenallergen Tri a 14 war „leicht“ positiv. Damit verdichteten sich die Hinweise auf „exercise-induced anaphylaxis“, die durch weitere Kontrollen bestätigt werden konnte.
„Selbst mit unseren modernen Diagnostikmöglichkeiten kommen wir nicht immer sofort zu einer eindeutigen Diagnose“, resümierte Wantke diesen Fall und präsentierte einen zweiten zur Thematik, der kürzlich publiziert wurde.1 Eine 28-jährige Patientin war innerhalb von vier Jahren mit nicht weniger als 35 anaphylaktischen Reaktionen konfrontiert, wobei sie dreimal reanimiert werden musste. Zumeist traten die Reaktionen nach dem Tanzen auf, die Symptome: generalisierte Urtikaria, Hitzegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel.
Die Reaktionen führten zu einer schweren körperlichen und vor allem auch psychischen Belastung für die Patientin, die sich zunehmend sozial isolierte, den Studiengang wechselte und eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelte. In einer umfassenden allergologischen Abklärung mit genauer Anamneseerhebung, Nachweis einer Sensibilisierung gegen die Weizenallergene ω-5-Gliadin und Tri a 19, positivem Prick-Test gegen Weizengluten und verschiedene weitere Weizenallergenfraktionen konnte schließlich im Rahmen einer oralen Provokationstestung mit Weizengluten kombiniert mit Acetylsalicylsäure als Kofaktor die Diagnose „wheat-dependent exercise-induced anaphylaxis“ (WDEIA) gestellt werden.
Die Conclusio aus diesen beiden Fällen laut Wantke: „Das Allergen allein ist nicht immer wesentlich, es kommt speziell auf die Kofaktoren an, dazu zählen bei WDEIA vorrangig Anstrengung, Infekt, Menses, NSAID und Alkohol. Die muss man bei der Anaphylaxie immer mit erfragen.“
Beim allergologischen Screening stehen die Allergene Tri a 19 (Marker für WDEIA) sowie die Lipidtransferproteine (LTP) Tri a 14 (Weizen), Pru p 3 (Pfirsich; Marker für schwere Nahrungsmittelallergien), Art v 3 (Beifuß), Alpha-Gal (rotes Fleisch) im Vordergrund, weiters die Tryptase betreffend Mastzellaktivierungssyndrom/Mastozytose.
Neues zur Immuntherapie
„Wenn wir eine Immuntherapie machen, stellt sich immer die Frage: Was geben wir den Patienten?“, so Wantke. „Die Conclusio ist, einen Wirkstoff zu geben, der gut untersucht ist und auch eine entsprechende Wirksamkeit aufweist.“
Übersicht über die AIT-Produkte
Systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen belegen die Wirksamkeit der allergenspezifischen Immuntherapie (AIT), konkret der subkutanen (SCIT) und sublingualen Immuntherapien (SLIT), für bestimmte Indikationen, Allergene und Altersgruppen.
Die Daten der berücksichtigten kontrollierten Studien unterscheiden sich allerdings erheblich hinsichtlich ihres Umfangs, ihrer Qualität, der Präparate sowie Dosierungsschemata und erfordern eine produktspezifische Bewertung. Wantkes Empfehlung für Interessierte: „Auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, DGAKI,2 findet sich eine tabellarische Übersicht über die AIT-Produkte, welche die homologen Gruppen der Gräser-, Baumpollen- und Hausstaubmilben-Allergene beinhalten und welche in Deutschland und/oder Österreich und/oder der Schweiz vertrieben werden.“
Wer einen guten Impfstoff verwendet, hat auch einen Therapieerfolg, so Wantke. Allerdings gibt es zunehmend Lieferprobleme bei AIT-Substanzen, welche die Verfügbarkeit zunehmend einschränken. Ähnliches gilt für die Testsubstanzen.
Intralymphatische Immuntherapie als Alternative?
Eine andere Möglichkeit, um Impfstoff einzusparen, wäre die intralymphatische Immuntherapie (ILIT), bei der Allergene unter Ultraschallkontrolle in Lymphknoten in der Leistengegend injiziert werden. Dazu gibt es auch eine aktuelle Publikation, die zwei Studien zur ILIT bei allergischer Rhinitis analysierte.3 Im Zuge der Studie zur sogenannten „ILIT de novo-3000“-Therapie waren schwerwiegende systemische Nebenwirkungen bei Patienten aufgetreten, die vorher keine SCIT erhalten hatten. Die ILIT nach SCIT scheint aber wirksam zu sein, so Wantke. Sein Resümee: „Laut den publizierten Daten ist die intralymphatische Immuntherapie allerdings keine probate Lösung, um Impfstoffe einzusparen, und sie wird sich wahrscheinlich auch nicht durchsetzen, weil sie zudem sehr aufwendig ist.“
Update zur Bauernhofstudie GABRIEL
Abb. 1: Langzeitdaten der GABRIEL-Studie zeigen, dass regelmäßige Aufenthalte auf Bauernhöfen im Kindesalter vor Asthma und Allergien schützen können
Regelmäßige Aufenthalte auf Bauernhöfen können vor Asthma und Allergien schützen. Die Kohortenstudie GABRIEL erforscht seit 2006 die Prävalenz von allergischer Rhinitis und Giemen von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter in ländlichen Regionen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen, und welche spezifischen Faktoren auf einem Bauernhof protektiv wirken. Dazu wurde 2022 ein Update publiziert.4 Die nun 20- bis 25-jährigen Teilnehmer haben erneut einen Fragebogen ausgefüllt (Kontakt zu Bauernhof, respiratorische Symptome, Störfaktoren).
Die Ergebnisse: Die schützende Wirkung des Bauernhoflebens gegenüber allergischer Rhinitis bleibt von der Kindheit bis zum frühen Erwachsenenalter bestehen. Eine fortgesetzte Exposition während der Pubertät trägt nicht zur Wirkung bei. Dies bestätigt, dass das Zeitfenster für die schützende Wirkung in der Kindheit liegt. Für Asthma fallen die Ergebnisse weniger deutlich aus, möglicherweise aufgrund der verschiedenen Phänotypen.
Geflügel schützt vor Allergien
Eine chinesische Studie beschäftigte sich mit dem protektiven Einfluss bezüglich Asthma von „Geflügelexposition“ bei Kindern.5 Untersucht wurden 14118 Kinder mit einem Durchschnittsalter von 6,6 Jahren, die am Land lebten, und 3145 Kinder aus Hongkong, durchschnittlich 6,5 Jahre alt. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass auch Geflügelhaltung bzw. Ackerbau Kinder in einem gewissen Ausmaß vor Asthma und allergischer Rhinitis schützt. Bei den Risikofaktoren im ländlichen Umfeld für allergische Erkrankungen wurden in der Studie Antiparasitika, Schimmelbelastung, Teppiche sowie synthetische Bettdecken und Polster genannt. Als interessante Hintergrundinformation erwähnte Wantke eine chinesische Studie aus dem Jahr 2009, die gezeigt hatte, dass die Hauptallergene in China u.a. Hausstaubmilben und Küchenschaben und eher selten Bäume sind.
Welche Faktoren das Allergierisiko beeinflussen
Frühgeburt (<32 Schwangerschaftswochen) senkt das Risiko für eine IgE-Sensibilisierung bis ins frühe Erwachsenenalter: Das ergab eine schwedische Geburtenkohortenstudie.6 Besonders ausgeprägt zeigte sich dieses Phänomen bei Nahrungsmittelallergien. Kritikpunkt an der Studie ist allerdings, dass nicht erhoben wurde, welche Nahrung die untersuchten Kinder in den ersten Lebensmonaten erhalten hatten.
Zu den wichtigen Faktoren bei Asthma und allergischen Erkrankungen, wie z.B. Neurodermitis und Heuschnupfen, zählt das Alter, in dem zum ersten Mal Symptome auftreten, bzw. ob die Symptome wieder verschwinden oder bestehen bleiben.
Deutsche Langzeitstudien untersuchen die Entwicklung von allergischen Erkrankungen von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter. Aktuelle Ergebnisse von 2267 Probanden aus der ISAAC-Studie und den SOLAR-I- bis -III-Studien deuten darauf hin, dass neben der Kindheit auch die Adoleszenz eine kritische Phase für die Entwicklung von atopischen Atemwegserkrankungen darstellt.7 Zu den wichtigsten Risikofaktoren in der Adoleszenz und im frühen Erwachsenenalter zählen laut der Studie Rauchen, Kontakt zu Irritanzien (im beruflichen Umfeld), Hundehaltung sowie Schimmelexposition. „Bei kleinen Kinderngilt der Kontakt zu Hunden als eher protektiv“, ergänzte Wantke.
IgG-Antikörper: potenzielle Therapie bei Pollen- und Katzenallergie
Eine Tierversuchsstudie konnte zeigen, dass eine Kombination von monoklonalen IgG4-Antikörpern, die auf Bet v 1, das immundominante und am häufigsten vorkommende allergene Protein in Birkenpollen, abzielt, die allergische Reaktion auf Birkenpollen verhindern kann, indem sie die Mastzelldegranulation hemmt.8 „Die Gabe von IgG4-Antikörpern könnte demnach eine effektive Therapieoption bei Pollenallergie werden“, so die Hoffnung des Allergologen. „In der Praxis hat man das bereits an der Katze, genauer am Hauptallergen Fel d 1, mit Erfolg getestet.“
Der Antikörper REGN1908/1909 wurde in der Studie einmal subkutan 29 Probanden verabreicht und die Wirkung im Vergleich zu Placebo in einer Expositionskammer überprüft.9 Das Ergebnis: Die Einzeldosis des Antikörpers verhinderte signifikant eine Reduktion derLungenfunktion(Sekundenkapazität; FEV1) bei katzenallergischen Patienten mit leichtem Asthma unter Exposition gegenüber Katzenallergenen in der Umgebung nach 8 Tagen und bis zu 85 Tage nach der Verabreichung.
Das „Kantinensyndrom“
Abb. 2: Toxische Bestandteile von Klarspülern in gewerblichen Geschirrspülmaschinen können die Darmbarriere beeinflussen und Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen
Manche Menschen bekommen Verdauungsprobleme von Kantinenessen mit den gleichen Zutaten, die sie, wenn sie selbst kochen, zu Hause sehr gut vertragen. „An den Zutaten kann es also eher nicht liegen“, so Wantke. Mit diesem spannenden Phänomen – Wantke bezeichnete es als „Kantinensyndrom“ – beschäftigten sich Schweizer Wissenschaftler. Die erhöhte Prävalenz chronisch-entzündlicher Erkrankungen im Zusammenhang mit einer gestörten Barrierefunktion der Darmschleimhaut veranlasste sie, die Rolle von Geschirrspülmitteln in der Gastronomie und in Großkantinen auf gastrointestinale Epithelzellen zu untersuchen.10
Der Hintergrund: „Großküchen müssen hygienisch arbeiten. Daher verwenden sie professionelle Geschirrspüler, die Arbeitskräfte sowie Wasser und Energie sparen und die Hygienestandards erfüllen. Darin werden Geschirrspülmittel sowie Klarspülmittel eingesetzt“, erläuterte Wantke. Relevant ist die Funktionsweise dieser Geschirrspüler: Das Geschirr wird mit drei bis fünf Litern 65 Grad heißem Wasser unter hohem Wasserdruck maximal 60 Sekunden gewaschen. Dann wird zu drei bis vier Litern Wasser Klarspüler zugesetzt und das Geschirr damit gespült: „Es gibt keinen weiteren Abspülzyklus.“ Die Gesamtdauer der beiden Vorgänge beträgt maximal 150 Sekunden. Das Reinigungsmittel und der Klarspüler werden automatisch in einer Konzentration von 1,5 bis 4ml/l bzw. 0,1 bis 0,5ml/l in das Wasser abgegeben. Bei diesen Konzentrationen liegt der Restverdünnungsfaktor nach dem Spülen zwischen 1:250 und 1:667 für Waschmittel und 1:2000 bis 1:10000 bei Klarspülern.
Gesundheitsgefährdende Substanzenverbleiben auf dem Geschirr
Die Reinigungs- und Klarspüler, die in professionellen Geschirrspülern verwendet werden, enthalten mehrere potenziell gesundheitsgefährdende Substanzen. Bei der Untersuchung wurden der transepitheliale elektrische Widerstand (TEER) und der parazelluläre Fluss (PF) in einer Darmzellkultur (Caco-2-Zellen) gemessen, um zu beurteilen, ob professionelles Geschirrspülmittel und Klarspüler allein oder als Gemisch die Integrität der Darmbarriere beeinträchtigen.10 Es wurde festgestellt, dass Waschmittel allein keine toxische Wirkung hervorruft. Im Gegensatz dazu störte der Klarspüler die Barriereintegrität, wie durch den verringerten TEER in konzentrations- und zeitabhängiger Weise angezeigt wurde. Neben der Schädigung der Epithelbarriere modulierte die Exposition gegenüber Klarspüler auch die Immunantwort und die proinflammatorischen Signalwege. Im Gegensatz zum Waschmittel induzierte Klarspüler allein oder in Kombination mit Waschmittel den Zelltod bis zu einer Verdünnung von 1:20000.
Eine Erkenntnis der Studie ist, dass Alkoholethoxylate, die für diese zytotoxischen Wirkungen verantwortlich sind, aus kürzlich gewaschenem Geschirr extrahiert werden können und die Toxizität beibehalten. In der Studie wurden auch Geschirrspüler in privaten Haushalten untersucht, laut den Forschern sind die Rückstände in diesem Umfeld unbedenklich.
Natriumdodecylsulfat (SDS) und eosinophile Ösophagitis
Dass auch im Haushalt verwendete Substanzen nicht unbedenklich sind, zeigte die abschließende US-Studie. Untersucht wurde der Einfluss der waschaktiven Substanz Natriumdodecylsulfat (SDS; 0,5%), das im Haushalt u.a. in Zahnpasta vorkommt, auf die Zellen der Speiseröhre – ein möglicher Faktor für die Entstehung von eosinophiler Ösophagitis.11
Dafür wurden Ösophagusepithelzellen (EPC-2-Zellen) SDS ausgesetzt und daraufhin die Barrierefunktion/-aktivität u.a. mit TEER, dem Fluoreszenzfarbstoff FITC-Dextran und RT-PCR bestimmt. Um die Auswirkungen von SDS in vivo zu untersuchen, bekamen Mäuse viermal in 14 Tagen 0,5%iges SDS-Trinkwasser verabreicht. Das Ergebnis: Die Exposition gegenüber SDS verringerte die Epithelbarriere und löste eine Typ-2-Inflammation aus (Abb. 3). Da man über die Jahre hinweg eine gewisse Menge an Zahnpasta schluckt, die bis zu 3% des Tensids SDS bzw. des Synonyms SLS (Natriumlaurylsulfat) enthält, könnte das möglicherweise einen negativen Effekt wie Sensibilisierungen bzw. Erkrankungen haben, so Wantke abschließend.
Abb. 3: Mögliche Veränderungen der Ösophagusmukosa durch die Aufnahme von Natriumdodecylsulfat (SDS) aus Zahnpasta (modifiziert nach Doyle AD et al. 2023)11
Quelle:
„Allergologie“, Vortrag von Univ.-Doz. Dr. Felix Wantke, Wien, im Rahmen des 10. virtuellen Pneumo Aktuell am 28. Jänner 2023
Univ.-Doz. Dr. Felix Wantke
Leiter des Floridsdorfer Allergiezentrums in Wien
E-Mail:
wantke@faz.at
Web:
www.faz.at
Literatur:
Faihs V et al.: Odyssee einer Patientin mit Wheat-dependent exercise-induced Anaphylaxis (WDEIA). Allergologie 2022; 45: 429-33
https://dgaki.de/leitlinien/s2k-leitlinie-ait/ ; zuletzt aufgerufen am 24. 3. 2023
Hellkvist L et al.: High-dose pollen intralymphatic immunotherapy: Two RDBPC trials question the benefit of dose increase. Allergy 2022; 77: 883-96
Strieker S et al.: Farm living and allergic rhinitis from childhood to young adulthood: prospective results of the GABRIEL study. J Allergy Clin Immunol 2022; 150: 1209-15
Xing Y et al.: Poultry exposure and environmental protection against asthma in rural children. Allergy 2022; 77: 2949-60
Mitselou N et al.: Preterm birth reduces the risk of IgE sensitization up to early adulthood: a population-based birth cohort study. Allergy 2022: 77: 1570-82
Forster F et al.: Trajectories of asthma and allergy symptoms from childhood to adulthood. Allergy 2022; 77(4): 1192-1203
Atanasio A et al.: Targeting immunodominant Bet v 1 epitopes with monoclonal antibodies prevents the birch allergic response. J Allergy Clin Immunol 2022; 149(1): 200-11
De Blay F et al.: REGN1908/1909 prevented cat allergen-induced early asthmatic responses in an environmental exposure unit. J Allergy Clin Immunol 2022; 150(6): 1437-46
Ogulur I et al.: Gut epithelial barrier damage caused by dishwasher detergents and rinse aids. J Allergy Clin Immunol 2023; 151(2): 469-84
Doyle AD et al.: Detergent exposure induces epithelial barrier dysfunction and eosinophilic inflammation in the esophagus. Allergy 2023; 78: 192-201
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