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Aktuelle US-Studie

Metallabrieb aus Gelenkprothesen erreicht das Gehirn

Bei älteren Menschen mit Gelenkersatz lassen sich Kobalt- und Titanbestandteile im Gehirngewebe nachweisen. Eine höhere Kobaltkonzentration war mit stärkerer Alzheimerpathologie assoziiert, nicht jedoch mit kognitivem Abbau.

Totalendoprothesen können durch Verschleiß und Korrosion Metallpartikel und -ionen freisetzen. Ob diese auch das Gehirn erreichen und mit neuropathologischen Veränderungen der Alzheimererkrankung (AD) zusammenhängen, war bislang unklar. Eine US-amerikanische Arbeitsgruppe analysierte daher Gehirnproben von 701 obduzierten Teilneh-mer:innen des Rush Memory and Aging Project (MAP). Davon hatten 229 eine Totalendoprothese (TJA) erhalten: 146 des Hüftgelenks (THA), 83 des Knie- oder Schultergelenks.1

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