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Von Erysipel bis nekrotisierende Fasziitis

Haut- und Weichteilinfektionen: wann rasches Handeln Leben rettet

Haut- und Weichteilinfektionen zählen zu den häufigsten bakteriellen Infektionen überhaupt. Die meisten verlaufen unkompliziert und sprechen auf eine kurze Antibiotikatherapie gut an. Doch hinter einer zunächst unscheinbar erscheinenden Hautrötung kann sich in seltenen Fällen auch ein chirurgischer Notfall verbergen. Worauf es bei Diagnostik, Therapie und Prävention ankommt, erläuterte PD Dr. med. Anna Conen, MSc, Klinik für Infektiologie und Infektionsprävention, Kantonsspital Aarau, am FOMF WebUp Nephrologie Expertenforum.

Haut- und Weichteilinfektionen treten etwa zehnmal häufiger auf als Pneumonien und zwei- bis dreimal häufiger als Harnwegsinfektionen. Allein in den USA führen sie jährlich zu mehr als 14 Millionen ambulanten Arztkonsultationen; rund 4% der Betroffenen müssen stationär behandelt werden.1 «Umso wichtiger ist es, die unterschiedlichen Krankheitsbilder sicher zu erkennen und gezielt zu behandeln», betonte Conen.

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